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Der 16. „Geseker Kultur-frei-Tag“ findet am 16.03.2018 statt.

Rückblick auf den 15. „Geseker Kultur-frei-Tag“ am 17.03.2017

Das unter dem Motto „Kultur-frei-Tag in Geseke “ angebotene vielseitige Programm, das von einer historischen Stadtführung über einen humorvollen Vortrag bei Wein und Kerzenschein sowie eine Autorenlesung bis hin zu 3 Konzerten ganz unterschiedlicher Art reicht, soll einen kleinen Einblick in das breite kulturelle Spektrum der alten Hellwegstadt geben und Lust auf Geseke machen.

Die Wahl historischer Geseker Gebäude wie der ehemaligen Franziskanerkirche St. Johannes Baptist mit ihrem einmaligen barocken Interieur und des wilhelminischen Rathauses am Teich als Veranstaltungsorte schafft eine besondere und unverwechselbare Atmosphäre für die Kulturevents dieser Veranstaltungsreihe.

„K&K – Verein der Kulturfreunde e. V.“, der den „Kultur-frei-Tag“ organisiert und finanziert, lädt alle Interessierten zu einem Kulturbummel durch Geseke und zum kostenfreien Besuch dieser Kulturevents ein.

 

P r o g r a m m

14:30 Uhr        800 Jahre Stadtrechte Geseke
                          Historische Stadtführung mit Bürgermeister Dr. Remco van der Velden

15:15 Uhr        Zauber der Harfe - Klassisch-romantisches Harfenkonzert
                          Klosterkirche St. Johannes Baptist (LWL)

16:15 Uhr        Jugend musiziert – Konzert der Preisträger im Alten Rathaus

17:30 Uhr        Antonius von Padua – Namenspatron des Antonianums
                          Vortrag von H. Knapp bei Wein und Kerzenschein im Alten Rathaus

17:30 Uhr         Der magische Schlüssel des Osterhasen
                           Lesung der Kinderbuchautorin Jennifer Schäfers in der KÖB
                          (Katholische Öffentliche Bücherei am Marktplatz)

18:30 Uhr         Highlights der Klassik – Konzert des Pianisten Stanislav Boianov im Alten Rathaus

 

 

14:30 Uhr     
800 Jahre Stadtrechte Geseke -  Historische Stadtführung 
mit Bürgermeister Dr. Remco van der Velden

Wie und warum wurde Geseke Stadt? Was bedeutete es im Mittelalter  und in der Neuzeit Stadt zu sein? Diese Fragen und viele mehr beantwortet die Stadtführung mit Bürgermeister Dr. Remco van der Velden, dessen historische Stadtrundgänge anlässlich der „Geseker frei-Tage“ sich aufgrund seiner locker humorvollen Vortragsweise immer größer werdender Beliebtheit erfreuen.

Dabei wird deutlich werden, dass es für Geseke weder eine Stadtrechtsverleihungsurkunde gibt, noch „das“ Jahr der Stadtgründung, sondern dass es sich hier um einen Prozess der Stadtwerdung handelt. Erläutert wird dabei auch, welche konstitutiven Elemente zu einer mittelalterlichen Stadt gehören und wie sich diese in Geseke nachweisen lassen.
Die Führung beginnt um 14:30 Uhr am Marktbrunnen, dauert ca. 30 bis 40 Minuten und endet rechtzeitig und in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Klosterkirche, wo die Anschlussveranstaltung stattfindet.   


15:15 Uhr
„Zauber der Harfe“ – Klassisch-romantisches Harfenkonzert

Im prächtigen barocken Ambiente der ehemaligen Franziskanerkirche St. Johannes Baptist des LWL können sich die Besucher am “Geseker Kultur-frei-Tag“  von sanft perlenden, romantischen aber auch temperamentvollen Klängen der Harfe verzaubern lassen.

In einem abwechslungsreichen Programm, das von  Scarlatti über Pierné, Godefroid und Zabel bis hin zu Fauré reicht, präsentiert die aus dem Kreis   Paderborn stammende Harfenistin Jenny Meyer die ganze Vielfalt der Harfe als Soloinstrument.
Nach mehrfachen Auszeichnungen beim Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ und ihrem Studium  an den Musikhochschulen Hannover und Frankfurt vertiefte Jenny Meyer ihr Harfenspiel bei Godelieve Schrama an der Musikhochschule Detmold, wo sie 2012 die Prüfung „Master of  Music-Solist“ ablegte.
Meisterkurse bei Margit Süß-Schellenberger, Marie Pierre Langlamet (Berliner Philharmoniker), Sarah O´Brien (Münchner Philharmoniker) und vielen anderen namhaften Harfenistinnen ergänzten ihre Ausbildung.
Sie ist Preisträgerin des „Concours Européen de musique en Picardie“, des Wettbewerbs der Vereinigung der Harfenisten in Deutschland e. V. und des deutschen Hochschulwettbewerbs für zeitgenössische Musik der Musikhoch schule Detmold. Die Volksbank Paderborn verlieh ihr den Förderpreis „Junge Kunst“. Außerdem war sie 5 Jahre Stipendiatin von Yehudi Menuhin „Live Music Now“, Frankfurt am Main e. V..
Jenny Meyer konzertiert solistisch und kammermusikalisch. So trat sie z. B. beim Festival Mitte Europa, beim polnisch-deutschen Harfensymposium in Krakau, beim Mozartfest Würzburg und bei Konzerten der Frankfurter Museumsgesellschaft im großen Saal der Alten Oper Frankfurt auf. Als Orchesterharfenistin spielt sie u. a. in der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford.
Nähere Informationen über die Künstlerin und Bildmaterial können über www.jennymeyer.de abgerufen werden.

Dauer des Konzertes: ca. 45 Minuten


16:15 Uhr 
“Jugend musiziert” - Preisträgerkonzert              

Das Konzert „Jugend musiziert“, das in Geseke nun bereits im 11. Jahr  stattfindet, erfreute sich von Anfang an besonders großer Beliebtheit. Veranstaltungsort ist das Alte Rathaus, Am Teich 13. Das Konzert  beginnt um 16:15 Uhr.  Die Veranstaltung wird von der Sparkasse Geseke unterstützt und gliedert sich in das K&K-Projekt „Klassik für Kinder“ ein, das dem „Verein der Kulturfreunde e. V." ein besonderes Anliegen ist.
Gesekes musikalische Jugend war in diesem Jahr beim Musikwettbewerb „Jugend Musiziert“  in den Kategorien Klavier und Streichinstrumente außergewöhnlich erfolgreich. Am Konzert werden deshalb insgesamt 15 Preisträger teilnehmen, wovon 9 aus Geseke stammen und die restlichen 6 Gewinner entweder an Geseker Musikschulen unterrichtet werden oder aber im Duo oder Quartett zusammen mit Gesekern  die Preise gewonnen haben. 7 der jungen Musiktalente haben sogar einen 1. Preis errungen und 6 davon erhielten eine Einladung zum Landeswettbewerb in Münster.

Konzertteilnehmer
Kategorie: Klavier Solo

Dimmel, Christian, Salzkotten, Altersgr. III, 15 Punkte, 3. Preis
Haas, Niklas, Geseke, Altersgr. II, 22 Punkte, 1. Preis
Hoffmann, Alice, Geseke, Altersgr. IV, 16 Punkte, 3. Preis
Kail, Niko, Lippstadt, Altersgr. II, 20 Punkte, 2. Preis
Kool, Milena, Geseke, Altersgr. II, 15 Punkte, 3. Preis
Lafranca, Mathilda, Geseke, Altersgr. II, 15 Punkte, 3. Preis
Sagert, Justina, Geseke, Altersgr. IV, 17 Punkte, 2. Preis
Schmalz, Alina, Geseke, Altersgr. IV, 14 Punkte, 3. Preis

Kategorie: Streicher-Ensemble, gemischte Instrumente
Kleine, Gabriel, Geseke, Altersgr. II, 19 Punkte, 2. Preis
(Da seine anderen Ensemble-Mitglieder verhindert sind, begleitet ihn Dr. Andreas Kleine am Klavier.)

Kategorie: Streicher-Ensemble, gleiche Instrumente
Kleine, Johanna, Geseke, Altersgr. III, 23 Punkte, 1. Preis
Brinken, Lisa, Soest, Altersgr. III, 23 Punkte, 1. Preis
Görkem, Mikail, Soest, Altersgr. III, 23 Punkte, 1. Preis
Hautkapp, Franziska, Soest, Altersgr. III, 23 Punkte, 1. Preis
Das Ensemble erhielt eine Einladung zum Landeswettbewerb in Münster.

Kategorie: Violine Duo
Leifels, Sarah, Geseke, Altersgr. IV, 23 Punkte, 1. Preis
Radtke, Lorena, Lippstadt, Altersgr. IV, 23 Punkte, 1. Preis
Das Duo erhielt eine Einladung zum Landeswettbewerb in Münster.

Den Preisträgern soll bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit gegeben werden, ihr Können einmal vor einem größeren Publikum unter Beweis zu stellen.

Eine Würdigung der künstlerischen Leistungen der jungen  Musiktalente erfolgt durch den Sparkassendirektor Meinolf Schniedermeier.

Die Veranstaltung dauert ca. 1 Stunde.         


17:30  Uhr
Antonius von Padua – Namenspatron des Antonianums
Vortrag der Reihe „Bei Wein und Kerzenschein“ (Heribert Knapp)

Um 17:30 Uhr schließt sich dann im Alten Rathaus am Teich  der Vortrag „Antonius von Padua“,  der seit 15 Jahren erfolgreichen Reihe „Bei Wein und Kerzenschein“ an.

Zwischen den zwei Heiligen Antonius von Padua und Antonius von Abbas kommt es häufig zu Verwechslungen. Heribert Knapp erläutert in launiger Form anhand von Anekdoten und vielfältigen Darstellungen die unterschiedlichen Rollen sowie die Bedeutungen der beiden Volksheiligen.
Antonius Abbas, der Einsiedler mit dem Schwein, er ist der Vater der Mönche. Der andere, nämlich Antonius von Padua, ist der Helfer bei verlorenen Dingen, deshalb im Geseker Sprachgebrauch auch „Klüngeltünnes“ genannt. Etwas verlieren heißt im Volksmund eben auch verklüngeln. In Geseke war der Klüngeltünnes bis nach dem Kriege außerordentlich populär. Viele Geseker trugen seinen Namen, Antonius in männlicher und Antonia in weiblicher Form.
Aber auch dem Geseker Gymnasium Antonianum hat er seinen Namen gegeben.

Die Besucher sind dabei von K&K – Verein der Kulturfreunde wie jedes Jahr zu einem Glas Wein eingeladen.

Vortragsdauer: ca. 45 Minuten

Heribert Knapp, der als Deutsch- und Kunstlehrer am Geseker Gymnasium Antonianum Generationen von Schülern für Kunst und Kultur zu begeistern wusste, ist in der Region seit annähernd 15 Jahren als Rezitator von Goethe, Heine, Droste-Hülshoff, Lasker-Schüler, Tucholsky, Kästner, Brecht, Grass und anderen Literaten sowie durch seine ebenso kenntnisreichen wie humorvollen Vorträge an den „Geseker Kultur-frei-Tagen“ bekannt und beliebt.

 

17:30 Uhr     
„Der magische Schlüssel des Osterhasen“

Parallel zum Vortrag „Antonius von Padua“ lädt die Katholische öffentliche Bücherei (KÖB), Marktplatz 8, alle interessierten 6 bis 12jährigen Kinder zu einer spannenden kreativen Lesung der Geseker Kinderbuchautorin Jennifer Schäfers ein. Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr und dauert bis max. 18:45 Uhr. Eltern, die sich den Vortrag von Heribert Knapp anhören möchten, können ihre Kinder also während dieser Zeit bei der Bücherei vorbeibringen.
Jennifer Schäfers liest aus ihrem Buch „Der magische Schlüssel des Osterhasen“ vor. Und nicht nur das: Mit Hilfe anschaulicher und humorvoller Illustrationen werden die Kinder auch hinter die Kulissen des Büchermachens geführt. Anschließend setzen sie dann ihre eigenen Ideen zum Buchgeschehen kreativ um.
„Der magische Schlüssel des Osterhasen“, aus dem die Autorin lesen wird, ist eine fröhliche Ostergeschichte, die den Kindern die Fantasie vom Osterhasen auf humorvolle Weise zurückgibt und ihnen gleichzeitig etwas über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Geduld vermittelt.
Jennifer Schäfers ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Sie lebt mit ihrer Familie in Geseke. In ihrer Freizeit schreibt sie selbstillustrierte zweisprachige Kinderbücher und kann inzwischen auf 3 Veröffentlichungen zurückblicken:

  • Die Starback-Zwillinge
  • Der magische Schlüssel des Osterhasen
  • Madeleines Weihnachtswunsch

Die 1974 geborene Gesekerin ist staatlich geprüfte Groß- und Außenhandelskauffrau und arbeitet nach 20 Berufsjahren derzeit hauptberuflich als Vertriebsassistentin/Disponentin für einen mittelständischen Paderborner Industriebetrieb. Sie engagiert sich ehrenamtlich für die Katholische öffentliche Bücherei (KÖB) Geseke.

Weitere Informationen über die Autorin und ihre Kinderbücher findet man auf ihrer Webseite https://kidslovetales.jimdo.com  .


18:30 Uhr     
Highlights der Klassik

Den Abschluss des Veranstaltungsreigens bildet ein Klavierrezital, das um 18:30 Uhr im Alten Rathaus am Teich stattfindet. Der an der Musikhochschule Detmold lehrende Konzertpianist Stanislav Boianov wird eine Auswahl bekannter Kompositionen der Epochen Wiener Klassik und Romantik zu Gehör bringen. Auf dem Programm stehen Mozarts Sonate in A-Dur, Beethovens „Mondscheinsonate“ und „Für Elise“, Mendelssohn  Bartholdys  Duett   op. 38 Nr. 6 aus „Lieder ohne Worte“, Schuberts Scherzo in B-Dur sowie Chopins Nocturne cis-moll und Walzer cis-moll.

Stanislav Boianov wurde in Varna (Bulgarien) geboren. Aufgrund seiner Begabung wurde er bereits mit 15 Jahren als Jungstudent an der Hochschule für Musik Detmold aufgenommen. Seine Diplomprüfung (2001) und sein Konzertexamen (2004) absolvierte er in der Meisterklasse von Prof. Anatol Ugorski.
Schon während seines Studiums wurde Stanislav Boianov Preisträger des „Internationalen Seiler-Klavierwettbewerbs“, des “Internationalen Bremer-Klavierwettbewerbs“ und des „Wartburg-Klavierwettbewerbs“. Ferner erspielte er sich Stipendien der „GFF – Detmold“, des Richard-Wagner-Verbandes Bremen“ und im Jahre 2003 auch das Stipendium des „Deutschen Musikwettbewerbs“ in Berlin, wodurch er als Künstler des Deutschen Musikrates in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen wurde.
Konzertaufnahmen entstanden für Radio Bremen, den WDR, den MDR, den NDR und Radio Polonia.
Konzertauftritte führten ihn durch Deutschland, aber auch nach Irland, Italien, Polen und Zypern. Bei großen Musikfestivals wie dem Klavierfestival Ruhr und dem Rheingau Musikfestival ist er ein gerne gesehener Gast.

Dauer der Konzertes: ca. 50 Minuten

                                                 KULINARIK

Wenn die Gäste dann den Abend bei schmackhaftem Essen, Wein und guten Gesprächen ausklingen lassen möchten, so freuen sich die ihnen von den K&K-Konzerten sicher gut bekannten kulinarischen Partner Rittergut Störmede, Casa Blanca, Mikes Tapas-Bar (Klimbim), Haus Thoholte und Rosmarin über ihren Besuch.